Duftlexikon Begriffe Buchstabe B

Balsame
sind dickflüssige Sekrete von Pflanzen, die bei der Verletzung der äußeren Schichten austreten. Im Gegensatz zu Resinoiden ist vor ihrem Einsatz kein Extraktionsprozess notwendig.


Balsamisch
Duftart wird umschrieben als süß, weich, warm.
Balsamische Noten entstehen bei der Verwendung von Balsamen und Resinoiden in Parfümkompositionen.
Charakteristischste balsamische Rohstoffe sind Vanille, Benzoe und Perubalsam
Ihr zugleich cremig-weicher und sinnlich-süßer Duft ist oft mit orientalischen Noten verbunden.


Basilikum
Durchdringend süßer, würziger, frisch-grüner Duft mit deutlichem Aniseinschlag. Häufig in Herrenparfums verwendet.
Basilikum   © Michaela Schmidt-Meier | PIXELIO
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Basisnote (Schlussnote, Fond)
Sie enthält die langhaftenden Bestandteile, wie z. B. Hölzer, Resine, animalische und kristalline Substanzen.


Baummoos
natürlicher phenolisch-teeriger Geruch. Als Fixateur v. a. in Fougère- und Chypre-Kompositionen eingesetzt.


Benzoe Siam
Harz der wildwachsenden Bäume "Styrax tonkinensis". Schokoladig-süß-balsamischer Duft von großer Haftfestigkeit.
Häufig in balsamischen Noten und als Fixateur verwendet.


Bergamotte
Duftart wird umschrieben als klarer, frischer, wenig fruchtig-süßer Duft.


Bernstein
Duftart wird umschrieben als ein orientalischer Duft, der sich aus Vanille, Labdanum, animalischen, warmen, süßen, orientalischen und balsamischen Noten zusammensetzt.


Bestandteile des Parfums
Parfum ist eine Mischung aus Alkohol und Parfumölen. Je nach Konzentration des Parfumöls unterscheidet man zwischen: Eau de Cologne: ca. 3 - 5 % Parfumöl, Eau des Toilette: ca. 4 - 8 % Parfumöl, Eau de Parfum: ca. 8 - 15 % Parfumöl, Parfum: ca. 15 - 30 % Parfumöl


Birke/ Birkenteeröl
Duftart wird umschrieben als waldig-teeriger, rauchiger Duft mit angenehmer süß-öliger Ledernote. Sehr spezieller Duft, daher nur in Spuren verwendet.
Birken im Herbst | © Rainer Sturm  | PIXELIO
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Birne
Duftart wird umschrieben als süß-fruchtig, saftig, belebend


Blumig
Düfte, die entweder durch bestimmte einzelne Blumennoten ihren Charakter bekommen (sogenannte Soliflor) oder durch einen facettenreichen blumigen Akkord. Auch hier gibt es unterschiedliche Akzente wie frisch-zitrisch, fruchtig, grün, grün-blumig (z. B. Veilchen), transparent-blumig (z. B. Maiglöckchen), weiss-blumig (z. B. Jasmin, Tuberose), aldehydig, holzig oder ambriert.


Blumig-Chypre
Eine Unterfamilie der Chypre-Familie mit stärkerer blumiger Ausprägung. Dadurch gewinnen die Düfte an Modernität und auch Leichtigkeit.


Blumig-fruchtig
Diese Düfte haben einen Anteil fruchtiger Noten, die besonders die Kopfnote bestimmen.
Der Schwerpunkt liegt aber bei den blumigen Noten, denn ein Zuviel an fruchtigen Noten erinnert an "Essen" und wird vereinzelt abgelehnt. Momentan sind jedoch die Gourmand-Düfte sehr gefragt.


Bouquet
Gemisch verschiedener Blütennoten.
Häufig ist das Bouquet wichtigster Bestandteil der Herznote.

Bouquet | © Gerd Altmann  | PIXELIO
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Bouquettierung
Wird die Harmonisierung, Ausschmückung oder Abrundung einer Parfumkreation im Fachjargon genannt.


Bulgarische Rose
aus der Damaszener Rose. Charakteristischer Rosengeruch. Es werden Tee- und Honignoten unterschieden.



Bildquellennachweis:
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Bild 1 © Michaela Schmidt-Meier | PIXELIO
Bild 2 © Rainer Sturm | PIXELIO
Bild 3 © Gerd Altmann | PIXELIO



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