Duftlexikon Begriffe Buchstabe H

Haftfestigkeit
Die Haftfestigkeit eines Riechstoffes richtet sich nach seinem Flüchtigkeitsgrad. Da ein Parfum fast immer lange haften soll, werden schwerflüchtige Stoffe zur Fixierung von Parfümkompositionen verwendet.


Harmonie
heißt, alle Komponenten so aufeinander abzustimmen, dass in keiner Phase des Duftablaufs einzelne Elemente so stark hervortreten, dass sie als unangenehm empfunden werden. Leicht lassen sich Harmonien zwischen ähnlich riechenden Stoffen erzielen. Viele Parfums enthalten jedoch gegensätzliche Duftelemente. Erst dadurch erhalten Parfums Originalität und Charakter. Es ist Aufgabe des Parfümeurs, Verbindungen und Harmonien herzustellen, die auch auseinanderstrebende Elemente vereinigen.


haitianischer Vetiver
die geruchlich beste Qualität des Vetiver; Ingredienz wird aus den Wurzeln der grasartigen Pflanze gewonnen, die auf Haiti wächst. Sie gibt einem Duft einen holzigen Geruch


Headspace
ist die Bezeichnung für die umgebende Luft der Blüte (oder Frucht etc.) .


Hedion
ist ein blumiger Duftstoff, Hauptbestandteil des Jasmins, rundet die Duftnoten ab. Sorgt dafür, daß Parfum sich öffnet. Spritzige Frische.


Heliotropin
Duftart wird umschrieben als süßer, blumig-narkotischer Duft voller Wärme, etwas an Mandeln erinnernd.


Herb
wird der Dufteindruck genannt, der durch Ingredienzen wie Hölzer, Moose, Kräuter usw. erreicht wird.


Herznote
ist die zweite, mittlere Phase des Duftablaufs eines Parfums nach dem Abklingen der Kopfnote.
Sie ist das Herzstück des Parfums, in ihr entfaltet sich die Harmonie des Duftes. Die Herznote ist komponiert aus fruchtigen, blumigen und würzigen Komponenten.


Hesperiden
siehe Citrusnoten


Heuartig
Heuartige Noten finden vorwiegend in Naturdüften für verschiedene Anwendungsgebiete Verwendung (z. B. med. Bäder). Auch maskuline Parfums enthalten heuartige Komponenten (Fougère). Wichtigster synthetischer Riechstoff mit einer heuartigen Note ist Cumarin.


Holzig
Die wichtigsten natürlichen holzigen ätherischen Öle in der Parfümerie sind Zedernholzöl (trocken), Patchouliöl (erdig), Vetiveröl (waldig) und Sandelholzöl (weich, warm, reich).
Vetiveröl und Sandelholzölhaben gute fixierende Eigenschaften. Prägende Wirkung üben sie daher häufig erst nach einiger Zeit des Duftablaufs aus. Sie sind mitverantwortlich für einen pudrigen Nachgeruch vieler Parfums auf der Haut.


Hyazinthe
Duftart wird umschrieben als intensiv-süßer, grüner, laubartiger, blumiger, an Styrax erinnernder Duft von narkotischer Intensität. Häufig in grün-blumigen Extraitparfums eingesetzt.
Hyazinthe | © Edith Ochs | Pixelio
Bild 1




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Bild 1 © Edith Ochs | PIXELIO



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