Duftlexikon Begriffe Buchstabe J-K

Jasmin
Duftart wird umschrieben als starker, honigartiger, süßer, intensiver, blumiger Duft mit fruchtigen, kräuterartigen Untertönen. Das am häufigsten verwendete Blütenabsolue. Fondnote.


Jasminig
Die Beschreibung jasminig tragen Düfte, welche in der Basis zum größten Teil aus Jasminblüte bestehen. Die Interpretationen reichen von der natürlichen Blüte bis hin zu verfremdeten Gerüchen.


Kaffee
Duftart wird umschrieben als warm, aromatisch, cremig
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Kardamom
Duftart wird umschrieben als würziger, aromatischer Duft mit balsamischen, blumigen Untertönen.


Kiefernnadel
Duftart wird umschrieben als harziger, frischer, streng kiefiger Duft.


Klassiker
sind Düfte die sich schon sehr lange am Markt halten und/oder eine besonders harmonische, dem Zeitgeist nicht unterliegende, Duftkomposition darstellen.


Kölnisch Wasser
Das bekannteste Kölnisch Wasser ist der Duft 4711. Es handelt es sich im Prinzip um Eau de Cologne – eine drei- bis fünfprozentige Parfum-Lösung in einem Gemisch aus Alkohol und Wasser. Die Note „Kölnisch Wasser“ setzt sich aus frischen, leichten und flüchtigen ätherischen Agrumen-Ölen zusammen. Kölnisch Wasser hat in erster Linie einen erfrischenden Effekt, die parfümierende Wirkung ist eher gering. "Erfunden" wurde das Eua de Cologne in der
Stadt Köln.

Kokosmark
Duftart wird umschrieben als sehr süss, fruchtig, erteilt dem Parfum einen wertvollen, leicht milchigen warmen Akkord in der Basisnote.


Komposition
Jedes Parfum stellt eine Komposition aus einer unterschiedlich großen Anzahl harmonisch aufeinander abgestimmter Einzelkomponenten dar. Die Eigenschaften der Einzelbestandteile werden genutzt, um in der Kombination ein neues, eigenes Gesamtbild zu schaffen, wobei die Charakteristika der Ingredienzen in den Hintergrund treten, ohne unterdrückt zu werden.


Kopfnote
ist die erste Phase des Duftablaufs eines Parfums und vermittelt den ersten Eindruck des Duftes. Sie ist durch frische Komponenten, wie Zitrus- oder leichte Blütenöle geprägt. Die Aufgabe der Kopfnote ist es, Interesse für das Parfum insgesamt zu wecken und Aufmerksamkeit zu erregen.


Koriander
Duftart wird umschrieben als würziger, aromatischer, an das Gewürz erinnernder typischer Duft.


Krauseminze
Duftart wird umschrieben als typischer grüner, kräuterartiger, warmer Duft. Findet nur beschränkte Anwendung, Haupteinsatz in Mundpflegemitteln und Kaugummi.


Krautig
Nennt man Düfte die an Kräuter erinnern.
Beispiele sind Beifuß, Salbei, Rosmarin und Lavendel.


Kreation
ist die Entdeckung einer Parfümölkomposition. Dabei ist die kreative Tätigkeit eine betont künstlerische Aufgabe, die allerdings immer ökonomischen Bedingungen unterworfen ist.


Kreuzkümmel
Duftart wird umschrieben als weicher, grüner, würzig-anisiger, dem Küchengewürz sehr ähnlicher Duft von großer Strahlungskraft. Nur in kleinsten Mengen einsetzbarer Nuanceur.


Königin der Nacht
Eine kostbare aus der Karibik stammende Kaktusblüte. Öffnet ihre spektakulären, bis zu 30 cm großen, creme-weißen Blüten nur für wenige Stunden einer einzigen Nacht im Jahr. Sinnlich und geheimnisvoll, verströmt sie einen blumig süßen, cremigen Duft.


Kulinarisch (Gourmand)

Noten, die an Schokolade und Karamel etc. erinnern. Verleihen Düften einen besonderen Touch - süßlich, lecker, appetitlich.


Kümmel
Typischer, stark-würziger Kümmelduft.


Künstliche Riechstoffe
sind neu entwickelte Riechstoffe, die kein Vorbild in der Natur haben.


Kyphi
Französische Wissenschaftler fanden mit einem franz. Parfumhersteller die alte ägyptische Geheimrezeptur für ein ägyptisches Parfum. Man wertete Analysen aus Inhalten von über 500 Kosmetikgefässen aus, die zur Zeit Napoleons von diesem bei einem Feldzug mitgebracht wurden. Diese wurden dann mit Rezepten auf ägyptischen Tempelmauern verglichen.
Man fand hieroglyphische Inschriften in Edfu, die genau beschrieben welche Pflanzen und Arbeitsgänge zur Herstellung der ägyptischen Parfumbällchen namens KYPHI erforderlich waren. Früher wurde aber nicht wie heute die Haut mit diesem Parfum benetzt. Vor über 4000 Jahren wurden bereits diese KYPHI-Kügelchen über Holzkohle verbrannt. Der Raum wurde schnell mit einem Aroma aus Zitronengras und Pfefferminz, zu späteren Zeiten auch mit Wacholder und Zimt erfüllt. Weitere Bestandteile waren Kalmus, Koriander, Mastix, Myrrhe, Rosinen, Sandelholz, Styrax, Weihrauch, Wein und Zyperngras.

Es ist erwiesen, dass KYPHI auch von Zeitgenossen wie Nofretete und Tunanchamun benutzt wurde. Für die Kopenhagener Ägytologin Lise Manniche war Kyphi eine unerlässliche Beigabe in den Gräbern dieser Zeit, da man die aphrodiasierende Wirkung im jenseitigen Leben geniessen wollte.


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